Die Klätschertauben fliegen zum Saisonstart im Zoologicum

Die
Überflieger

Tierisch spannend

Was man alles bei den Tierpräsentationen im Zoologicum erleben kann

Bei den Tierpräsentationen im Zoologicum sieht man die Tiere mit ganz anderen Augen

Das Schaf macht glücklich.

Wer ihm in die Augen schaut, muss automatisch lächeln. Was oft passiert: Im ARTrium der Wissenswelt Zoologicum sucht das Schaf gerne die Nähe der Gäste. „Eigentlich guckt es einfach nur, aber das reicht schon“, sagt Tiertrainerin Angela Kruth. Und so überbringt das Rauwollige Pommersche Landschaf „Heidemarie“ in der neuen Tierpräsentation auf unvergesslich wollige Weise eine wichtige Botschaft: Schafe seiner Rasse sind vom Aussterben bedroht!
Landschaf

Das Rauwollige Pommersche Landschaf „Heidemarie“ macht glücklich!

Wir möchten Menschen für Tiere begeistern.

Angela Kruth, Tiertrainerin im Zoologicum

Angela Kruth mit Rabengeier

Mit Rabengeier: Angela Kruth

Das Zoologicum im Erlebnis-Zoo ist die Welt, die Wissen schafft.

Nicht nur für die exotischen Tiere, sondern auch für die heimischen wie Huhn und Schaf und Ziege, die zum Teil genauso bedroht sind wie Gorilla und Elefant und Eisbär.
„Im Zoologicum zeigen wir den Menschen das Unbekannte im Bekannten“, so Kruth. Und das führt zu so manchem Aha-Effekt.
Nachhaltig.
Artrium: Tribüne im Zoologicum

Das ARTrium

Auf der gemütlichen Präsentationsfläche mit Sandstein-Tribüne, dem ARTrium, stellen die Tierpflegenden die unterschiedlichsten Tiere vom Nasenbären bis zum Hornraben vor – in Theorie und Praxis. Auf einer großen Leinwand werden Lebensraum und Bedrohungsfaktoren aufgezeigt, während die Tiere auf der Fläche live zu sehen sind. „Auf diese Weise können wir Wissen noch anschaulicher vermitteln“, erklärt Angela Kruth. Dass ein Falkland-Karakara auf den Falklandinseln lebt, verrät der Name. Auf der Leinwand wird jedoch gezeigt wird, wo genau diese Inseln zu finden sind und wie es dort aussieht. Karg nämlich. Sehr karg. Kein Wunder, dass die schlauen Vögel gelernt haben, auf der Suche nach Nahrung auch die Zelte, Töpfe und Mülleimer der Menschen zu öffnen.

Sommersaison 2025

Für die neue Zoo-Saison haben die Tierpflegenden den ganzen Winter über mit ihren Tieren trainiert. Ab jetzt sind im ARTrium Nasenbären, Klätschertauben, Fuchsmangusten, Thüringerwald-Ziegen, Kuba-Baumratten, Gürteltiere, Aras, Hornraben, ein Blaubussard und eben „Heidemarie“, das Schaf, zu sehen.
  • Wie orientieren sich Zugvögel?
  • Warum heißt ein Nasenbär eigentlich „Nasen“-Bär?
  • Welche Schnabelform dient wofür?
  • Warum sind Aasfresser so wichtig?
  • Wie erkennt man Vögel im Flug?
  • Was ist der Unterschied zwischen Ziege und Schaf?
  • Seit wann gibt es Gürteltiere auf dieser Welt?
Alle Themen werden charmant-informativ vermittelt.

Zeiten der Tiervorstellungen

Wir möchten, dass unsere Gäste die Tiere nach der Präsentation beeindruckt von ihren Fähigkeiten mit anderen Augen sehen

Angela Kruth, Tiertrainerin im Zoologicum

Ziege
Kuba-Baumratte

Im ARTrium zu sehen: Thüringerwald-Ziegen als bedrohte Haustierrasse und die Kuba-Baumratten.

Manches Tier ist zuweilen wirklich nur kurz „zu sehen“. Das neue Fuchsmangusten-Männchen ist zwar sehr neugierig, verschwindet aber (noch) gerne gleich wieder hinter die Kulissen. Die jungen Gürteltiere folgen hin und wieder lieber einer Ameisenstraße als den Tiertrainern. Und die beiden Hornraben, die mit dem Tierpflegenden von ihrer Voliere zu Fuß ins ARTrium laufen, lassen sich gerne ablenken – Schnürsenkel an den Schuhen der Gäste sind oft unwiderstehlich.

Auch das ist das Besondere am Zoologicum:

Hier laufen die Tiere auf oder fliegen über Besucherwegen. „Für die Präsentationen kommen sie aus ihren Arealen eigenständig zum ARTrium“, erklärt Angela Kruth. Ihr Tipp: „Am besten nicht wundern, nicht anfassen und einfach dran freuen.“
Hornraben
Aras auf dem Weg ins ARTrium

Unterwegs zur Tierpräsentation: Die Hornraben und die Aras laufen selbstständig ins ARTrium

März 2025 - SH